Mittwoch, 08. Februar 2012

Warning: modGoogleWeatherHelper::getData() [modgoogleweatherhelper.getdata]: Node no longer exists in /home/.sites/70/site4/web/joomla/modules/mod_googleWeather/helper.php on line 14

Warning: modGoogleWeatherHelper::getData() [modgoogleweatherhelper.getdata]: Node no longer exists in /home/.sites/70/site4/web/joomla/modules/mod_googleWeather/helper.php on line 14
ClearClear -7 oC
Humidity: 24%

Wed 1 - 12 oF » Mostly Sunny «
Thu 1 - 7 oF » Chance of Snow «
Fri -8 - 3 oF » Mostly Sunny «



Entlebucher Zucht
Am Wiesengrund 19
94256 Drachselsried

Created by Ziegert IT

Liebe Hundefreunde!

Leider gibt es immer noch viele Bücher und Menschen die über den Entlebucher-Sennenhund berichten, obwohl sie gar keine Erfahrung mit dieser Rasse gemacht haben. Viele Leute rufen an und erkundigen sich, ob die Entlebucher-Sennenhunde ständig bellen, viel wildern und sehr problematisch in der Erziehung sind. Doch das entspricht nicht der Wahrheit. Wir möchten das uns Hundebesitzer, auch Sie, von Entlebucher-Sennenhunden ein paar Zeilen schreiben und über Erfahrungen berichten! Diese werden wir demnächst auf unserer Homepage veröffentlichen.

Es wäre schön wenn sie Ihre Adresse angeben damit sich verunsicherte zukünftige Hundebesitzer mit Ihnen in Verbindung setzen können.

Mit freundlichen Grüßen
Fam. Kirchner


Erfahrungen von Entlebucherbesitzern:

Liebe Familie Kirchner,
nun lebt Ruth, so haben wir unsere Entlebacher Sennenhündin nach einer sehr guten Freundin genannt, seit gut 4 Monaten bei uns und wir sind sehr glücklich über unser neues Familienmitglied.
Sie hat sich sehr gut eingelebt und ist für unsere Corgi-Hündin Paula, die zunächst unserer Hovawart-Hündin Sari, die wir mit 12 Jahren einschläfern lassen mussten,  nachtrauerte, zur heißgeliebten Spielgefährtin geworden.  Nach dieser Erfahrung würden wir nie wieder einen Hund alleine aufziehen wollen. So viel spielen und toben kann ein Zweibeiner gar nicht wie es zwei junge Hunde tun.
Tatsächlich sind, wie es Familie Kirchner einleitend schreibt, einige Unwahrheiten über die Entlebucher im Umlauf. Nichts davon hat sich bei unserer Ruth bewahrheitet. Wir wollten einen Hofhund, der Besucher verbellt aber nicht aggressiv ist, der nicht wildert sondern beim Haus bleibt, der robust und unkompliziert ist, der sauber und im Haus leicht zu halten ist. Alles das ist Ruth. Bei uns kommen die Hunde morgens aus dem Haus und können sich bis zum Abend frei bewegen. Wir leben auf einem einsamen Hof und sind von Wald eingeschlossen. Viel Wild bewegt sich auf unseren Wiesen und im Forst. Wir könnten es uns gar nicht leisten einen jagdlich ambitionierten Hund zu halten.  Ruth hat uns in dieser Hinsicht noch nie Probleme bereitet. Sie bleibt immer in der Nähe und jagt mit Paula allenfalls Mäuse, aber keine Rehe oder das Damwild. Sie bellt wenn sich etwas Unbekanntes nähert. Das soll sie auch, das ist Teil der ihr zugedachten Aufgaben. Aber unnötig kläffen tut sie nicht. Abends in der Wohnung ist sie ruhig und ausgeglichen und schnarcht mit Paula um die Wette.
Wir haben im Laufe vieler  Jahre verschiedene Hunderassen gehalten, wie gesagt Corgis, Hovawarts, Border Collies, Pekinesen und nun einen Entlebucher. Alle haben ihre Eigenheiten. Im Gegensatz zu Hütehunden wie den Corgis und den Collies sind die Entlebucher ruhiger  und weniger aktiv. Sie sind leichtfuttrig und benötigen ausreichend Bewegung um nicht  dick zu werden, wie man es leider häufig auf Fotos von Entlebuchern sieht. Unsere Ruth ist gertenschlank und in ihrer Dreifarbigkeit eine Augenweide. Alles was wir uns von Ruth erhofft haben ist eingetreten.
Hermann Marsian

 

Liebe Familie Kirchner! (April 2010)

Unser kleiner Pedro ist nun knapp vier Monate jung und wir wollen Ihnen herzlichst für diesen überaus lieben, braven und herzensguten Hund danken!

Pedro ist für unsere Familie eine regelrechte Bereicherung, da wir ausnahmslos Spaß mit ihm haben. 

Jeden Morgen gehen Pedro und ich zwei Stunden an den Isarauen spazieren und wo er nur kann, springt er ins Wasser und taucht nach Steinen. Obwohl wir noch gar nicht mit der Hundeschule angefangen haben, hört Pedro gewissenhaft auf die Kommandos Sitz, Platz, Komm (bei Notsituationen), Fuß und Los geht´s. Bei Los geht´s weiß Pedro, dass er Autofahren darf und das liebt er! 

Einen gelehrigeren Hund habe ich noch nie gesehen! Erziehung ist bei ihm ein Kinderspiel, man muss aber konsequent sein und auf überschwängliches Lob bei neu Erlerntem flippt er regelrecht aus! Dann wird gehüpft, getollt und gerannt, was die kleinen Pfötchen schon hergeben. 

Wir haben uns Pedro eigentlich zugelegt weil wir ihn daraufhin trainieren wollen bei unserem  4-jährigen Kind Nikolas, der seit drei Jahren an Diabetes erkrankt ist, Unterzuckerungen anzuzeigen. Wir trainieren täglich mit ihm und vor zwei Wochen hat er zum ersten Mal bei Nikolas eine Unterzuckerung gemeldet! Ich war überglücklich. Seither hat er es noch zwei Mal gemacht und das ist für uns ein riesengroßer Erfolg! Selbstverständlich ist Pedro dabei noch nicht zuverlässig, aber ich bin mehr als zuversichtlich, dass wir es in spätestens einem halben Jahr geschafft haben, dass er jede Unterzuckerung erkennt. 

Bellen gehört habe ich Pedro in den zwei Monaten die er nun bei uns ist vielleicht 10x. Anderen Hunden gegenüber verhält er sich erst distanziert und checkt erst einmal die Lage, was ihm da für ein Typ gegenübersteht. Wenn er dann für in Ordnung befunden wird, wird langsam Kontakt aufgenommen – alle anderen Hunde lässt er einfach links liegen.

Sogar bei den schlafenden Katzen unseres Nachbarn setzt er sich leise vor sie hin und wartet, bis sie aufwachen, damit er mit ihnen spielen kann. Ein Entlebucher weiß eben, was sich gehört! Die Katzen hingegen trifft regelmäßig der Schlag, wenn sie die Augen öffnen und Pedro sitzt erwartungsvoll wenige Zentimeter neben ihnen. 

Wenn ich den Platz hätte, würde ich mir noch mehr Entlebucher zulegen, da ich mein Herz vollkommen an diese Rasse verloren habe! 

Herzliche Grüße,

Verena Gilch 


Familie Schran (28.12.2009):

Liebe Familie Kirchner,

vor etwas mehr als einem Jahr (Nov. 2008) haben wir erstmals Kontakt zu Ihnen aufgenommen. Damals lag unser 13 Jahre alter Münsterländer Max lt. Tierarzt "in den letzten Zügen" und wir setzten uns ausgiebig mit der Anschaffung eines neuen Familienmitgliedes auseinander. Da unser Max erst mit neun Jahren zu uns gekommen ist, sollte es dieses Mal ein Welpe sein. Nach etlichen Recherchen (ein Hund soll ja gut zu uns und unseren Gewohnheiten und Hobbies passen) sind wir auf den Entlebucher Sennenhund gestoßen und so entstand der Kontakt zu Ihnen. Bevor unser "Benno" im Juni 2009 endlich geboren wurde, haben wir Sie etliche Male besucht, haben Bennos Mutter Amelie, seine Tanten, seinen Vater und Ihre ganze Familie kennengelernt. Über 500 km Entfernung haben uns nie abgehalten und als wir Benno am 27. Juni im Alter von drei Wochen das erste Mal persönlich kennengelernt haben, war es um unsere Gefühlswelt gänzlichst geschehen!

Am 25. Juli 2009 ist Benno dann bei uns zu Hause eingezogen. Hier erwarteten ihn der alte Hund Max, sieben Katzen und die Oma, die ebenfalls mit im Haus wohnt. Vom ersten Tage an fühlte Benno sich wohl und hat sein Zuhause im Sturm erobert. Der Besuch einer Welpenspielgruppe und einer anschließenden Junghundegruppe sowie einem Schleppleinen- und Erziehungskurs war für uns selbstverständlich. Für Benno ist es das Größte, mit seinen Kumpels der Hundeschule zu toben und zu spielen.

Benno ist inzwischen knappe sieben Monate jung und ist wahrlich ein Prachtbursche. Er bleibt unproblematisch einige Stunden alleine zu Hause, ist völlig vernarrt in seinen alten Freund Max, der dank Benno wieder richtig aufgelebt und inzwischen glückliche 14 Jahre alt ist und mag auch seine kleinen pelzigen Freunde (Katzen) gerne. Alle leben völlig harmonisch zusammen. Benno schlägt an, wenn es an der Türe klingelt, wenn er draussen andere Hunde bellen hört oder wenn ich mir zuviel Zeit mit der Zubereitung seiner Mahlzeiten lasse. Ansonsten bellt er so gut wie nie. Das nur dazu, dass auch wir immer wieder darauf angesprochen werden, dass die Schweizer Hunde Kläffer seien. Benno ist freundlich und aufgeschlossen zu allen Menschen, die auch wir mögen; bei anderen verhält er sich neutral. Er ist sehr auf uns fixiert und hört für sein Alter schon ausgesprochen gut. Nachts schläft er sogar mit uns im Bett und es gibt nichts Schöneres, als wenn wir morgens durch seine weichen Küsse liebevoll geweckt werden. Kurzum: Benno ist unser ganzes Glück!!

Da wir immer wieder die Erfahrung machen, dass wir auf Benno angesprochen werden (in Nordhessen trifft man diese Rasse eher selten an) und seine Schönheit bewundert wird, haben wir uns Anfang Dezember 2009 entschlossen, ihn für die in Kassel stattfindende Hundeausstellung anzumelden. Gesagt - getan: Im November meldeten wir uns übers Internet an, bekamen die Unterlagen zugeschickt und am 5. Dezember gaben wir am Ring Bennos Papiere ab. Seine Präsentation war ein voller Erfolg! Nicht nur die Preisrichter, auch andere Aussteller waren hin und weg, als sie unseren Benno sahen. Sogleich wurde er als "Nationaler Champion der Jüngstenklasse" geehrt und der Pokal war nur noch wenige Zentimeter von den Händen meines Mannes entfernt....... Dann erst stellten die Zuständigen frest, dass Benno von Familie Kirchner in einem anderen Zuchtverband angemeldet war und auf der in Kassel stattfindenden VDH-Ausstellung gar nicht hätte auftreten dürfen. Es war den Preisrichtern mehr als peinlich, wir bekamen unser Startgeld erstattet und man bot uns an, den Verband zu wechseln, was wir jedoch ablehnten. So steht nun in Bennos Impfausweis "versprochener 1. Platz". Da wir lediglich auf eine Bestätigung seiner Schönheit von Unabhängigen aus waren, sind wir überglücklich und mit stolz geschwellter Brust nach Hause gefahren. Auch Frau Kirchner bekam sofort Bericht erstattet und war mächtig stolz auf Benno; ist es doch auch für sie eine Bestätigung, wie besonders schön ihre Entlebucher Hunde sind!

Und Benno ist nicht nur äußerlich ein wahrlich prachtvoller Rüde, er hat auch einen wundervollen Charakter. Etliche Monate haben wir uns auf diesen Hund vorbereitet und uns auf ihn gefreut - dass er sich als ein dermaßen treuer, liebevoller und kompromissloser Lebensbegleiter für uns erwiesen hat, ist für uns die größte Freude! Wir sind sicher, dass wir noch viele, viele freudige und ereignisreiche gemeinsame Jahre vor uns haben werden und können nur jedem empfehlen, sich einen Entlebucher ins Haus zu holen. Es gibt zumindest für uns keinen besseren Hund!

Gaby und Michael Schran


Familie Köllner (20.07.2008):

Wir sind vor ca. 2 Jahren auf die Rasse Entlebucher gestoßen, da wir zuerst eigentlich einen Berner Sennenhund wollten. Mein Großvater hatte nämlich einmal einen ganz freundlichen folgsamen Berner. Entlebucher kannten wir damals nur vom hören.

Ich wollte mir dann eigentlich einen Berner Sennenhund nehmen, aber diese Rasse war einfach zu groß und wir wollten keinen langhaarigen Hund. Dann haben wir lange nach einem mittelgroßen Hund gesucht und sind auf den Entlebucher gestoßen. Er war dann auch kurzhaarig und wir waren an der Rasse sehr interessiert. Deshalb informierten wir uns auch über das Wesen. Worüber wir uns freuten war, dass Entlebucher viel aktiver als Berner sind. Wir sind nämlich eine 4-köpfige Familie mit Kindern, die auch gerne mit unserem Hund spielen wollen.

Endlich kam es nach vielen Jahren dazu, dass wir uns einen Entlebucher Sennenhund aus der Schweiz holten.

Nun haben wir unsere Asta seit ca. 3 Wochen und sie ist ein absoluter Traumhund. Wenn sie im Haus ist, dann ist sie total ruhig und verschmust. Im Freien kann man toll mit ihr spielen und sie ist auch sehr folgsam, anhänglich und lernt schnell.

Wir sind total begeistert von dieser Rasse!!


Petra Rattay (13.03.2008):

Ich heiße Bruno und bin ein „Kind der Liebe“. Mit sechs Geschwistern erblickte ich im Mai 2001 das Licht der Welt .Bei unserer Geburt hatte unsere Mutter „Hana – Nette vom Zellertal“ alle Pfoten voll zu tun. Als wir mit zwölf Wochen vermittelt wurden, entschied ich mich für mein Frauchen und deren Familie.

Sie gefiel mir, während ihrer regelmäßigen Besuche schon so gut, dass ich immer wieder auf mich aufmerksam machte und ihre Nähe suchte. Mit ihr wollte ich mein Hundeleben teilen.

Mein neues Rudel versprach  mir, dass sie  sich um mich und meine Bedürfnisse kümmern  und das  es mir  immer gut gehen werde.

Ich genoss eine wunderschöne Welpen- und Junghundezeit. Natürlich war ich auch in einer Hundeschule, wo  ich später unter Beweis stellen musste, was ich so alles gelernt habe. Im Gehorsam bekam ich sogar einen Pokal und da war meine sportliche  Familie sehr stolz auf mich. Auf dem Hundeplatz bestanden meine Interessen nicht nur aus toben und spielen, ich wollte gefordert werden. Meinen Zweibeinern  war ich immer eine Nasenlänge voraus. Mein Lerneifer war ungebremst. Ich bestand mehrere Begleithundeprüfungen und auch im Agility und Obedience war ich sehr vielversprechend. Ein Langeweiler bin ich ganz sicher nicht, immer wieder bringen mir meine Leute neue Tricks und Kunststücke bei und so haben wir alle unseren Spaß.

Heute arbeite ich als „Seelentröster“ in einem Seniorenwohnheim mit demenzerkrankten Menschen. Mit meinen lieben Wesen eigne ich mich sehr dafür .All meine gelernten Kunststückchen setze ich jetzt bei den Senioren ein und bringe so etwas Abwechslung in den Alltag dieser Menschen. Jede Woche fahren wir in das Altenzentrum und besuchen die Bewohner oder aber gehen auch mit ihnen spazieren. Ich bin es gewohnt am Rollstuhl zu laufen und passe mich den Bedürfnissen der alten Menschen an.

Meiner Familie folge ich  wie ein Schatten. Wo sie sind, da bin  auch ich.

Ich bin ein ständiger Begleiter meiner Familie. Egal was sie machen, ich mache alles mit. Auto und Bus fahren, Bahn und Schiffsreisen, sogar in einer Seilbahn bin  ich schon mitgefahren. Ich fühle mich wohl wenn ich bei ihnen sein kann. Und mein Frauchen sagt immer, ohne mich wäre ihr Urlaub  kein Urlaub. Und bellen!? Natürlich belle ich , aber nicht mehr oder weniger als andere Hunde. Ich melde wenn der Briefträger oder ein Besucher kommt. Das machen andere Hunde auch.

Ich liebe meine Familie und wünsche mir bei ihnen alt zu werden.

Liebe Frau Kirchner, meine Mutter ist heute 12 Jahre alt und erfreut sich bester Gesundheit.

Ich berichte Ihnen über mein Leben als Familienhund, weil immer und immer wieder über uns negativ berichtet wird. Wenn wir Hunde das Richtige Ende der Leine haben, also Menschen die unseren Bedürfnissen gerecht werden, werden wir auch wieder einen guten Stand in unserer Gesellschaft haben.

Viele Grüße
Bruno mit Frauchen Petra